NewbieGuide von Bird




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Die Finanzen Teil 2: Einnahmen

Beitragvon Kazzia » Di 4. Jun 2019, 12:33

Alles Wichtige auf einen Blick:

Stallkonto und Privatkonto
Vom Stallkonto gehen (bis auf die Wettkosten) alle Ausgaben ab. Das heisst: Nennkosten, Pferdekäufe, DH-Annahmen, Ausbauten, Tierarztchecks sowie Personal - und Pferdekosten werden direkt von hier abgezogen.
Lagert ihr euer Geld auf das Privatkonto, ist es sicher vor diesen automatischen Abbuchungen. Vorteil hierbei ist, dass man so immer Geld zum Wetten hat, falls das Stallkonto pleitegeht. Wettbewerbsgewinne werden ebenfalls hierher überwiesen.
Das Geld lässt sich beliebig oft hin - und herschieben.

Renngewinne
Sind zwar am Anfang eher gering, dennoch wichtig. Pferde also immer austrainiert und passend nennen, einen guten Jockey/Trainer reiten lassen und Rennen mit niedriger Starterzahl vorziehen.

Sponsoren
Mittlerweile sind leider nurnoch geringe Summen damit zu verdienen, aber Kleinvieh macht auch Mist. Deshalb auf jeden Fall einen passenden, auf eure Pferde abgestimmten Sponsor wählen, natürlich denjenigen, der zusätzlich den höchsten Betrag abwirft.
Oft ist der 2 Jährigen - Sponsor (sofern ihr welche habt) dem Sieglosen-Sponsor vorzuziehen, da die Sieglosen meist schnell gewinnen und der Sponsor dann nichts mehr bringt.

Pferdeverkäufe
Diese sind natürlich eine weitere Möglichkeit, Geld zu machen. Allerdings hilft euch ein erfolgreiches Pferd auf die Dauer mehr als ein unbedachter Verkauf, der euch eventuell nur kurze Zeit etas Geld beschert.
Alte und langsame Pferde sollten allerdinsg nicht allzu lange im Stall bleiben, da diese mehr fressen als sie einbringen.
Sterbende Pferde solltet ihr ebenfalls verkaufen, fairerweise aber bitte an den Reiterhof, bevor ein unerfahrener Newbie deswegen in Schulden stürzt.

Kredite
Falls dringend ein größerer Geldbetrag her muss, könnt ihr eure Pferde an die Bank (das System) für nur wenige Zinen verpfänden. Bezahlt ihr den Kredit allerdings vor Ablauf nicht zurück, kommt auch das Pferd nicht mehr in euren Stall.
Achtet darauf, euch nicht vollkommen mit Krediten zu verschulden, das kann zum Teufelskreis werden und der Stall schneller pleite sein als ihr gucken könnt.
Auf sterbende Pferde gibt es auch einen Kredit, diesen müsst ihr dann auch nicht zurückzahlen, wenn er abläuft, sofern euer Stallkonto nicht den geforderten Betrag enthält. D.h das Geld auf euer Privatkonto umlagern und das angebotene "Geisterpferd" (leere Namensanzeige wird auch zum Kauf angeboten) ablehnen. Allerdings ergibt das Summa Summarum nicht sehr viel mehr als wenn ihr das kranke Pferd direkt verkauft.

Rätsel, Gewinnspiele und Wettbewerbe
Diese gibt es z.B. von der Zeitung oder im Wettbewerbsforum von den Spielern organisiert. Hier gibt es häufig große Summen, gute Pferde, Decksprünge oder Clubhausrennen zu gewinnen.

Wettgewinne
Wetten sollte das erste Mittel zur Wahl sein, da es (bei richtiger Anwensung) mit am meisten Geld abwerfen kann. Gefordert sind allerdings Zeitaufwand, Motivation und vor allem Regelmäßigkeit.

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Finanzmanagement - die Einnahmen in Langform:

In den Anfangstagen und -Wochen eines Rennstalles steht das Geld meist im Mittelpunkt, da es enorm wichtig ist, um seinen Stall erfolgreich aufzubauen.
Und gerade am Anfang benötigt man viele Investitionen für Ausbauten, Personal und vor allem Pferde.
Gleichzeitig sind die Einnahmen zunächst kaum vorhanden und es dauert oft lange, bis sich ein Stall ganz alleine von Renngewinnen finanzieren kann, von Überschüssen zur Expansion ganz abgesehen.
Gerade darum ist es wichtig, möglichst viele andere Einnahmequellen zu erschließen.

Stall- und Privatkonto
Zunächst etwas über die Konten. In der First Edition verfügt man über ein Stallkonto und ein Privatkonto, die unterschiedliche Funktionen besitzen.
Geld hin- und herschieben könnt ihr übrigens im Büro.
Das Stallkonto ist das offizielle Konto für sämtliche Ausgaben des Stalles. Für Pferdekäufe, Einstellen von Personal, Deckhengstannahmen und Ausbauten braucht ihr genügend Guthaben.
Die gute Nachricht ist, dass der normale Stallbetrieb weiterhin möglich ist, wenn das Konto im Minus steht. Also Startgelder, Tierarzt und die laufenden Kosten können weiterhin gezahlt werden.
Das Privatkonto ist hingegen eine Art Schatzkammer. Zum Einen werden über dieses Konto die Wetten abgewickelt, sowohl die Einsätze als auch die möglichen Gewinne. Zum Wetten müsst ihr also erst einmal Geld auf das Privatkonto schieben.
Auch Gewinne bei Wettbewerben werden auf das Privatkonto gezahlt.
Expertentipp: Wir empfehlen dringend, immer eine Notgeldreserve auf dem Privatkonto zu bunkern, damit ihr auch bei einem Minus auf dem Konto noch Geld zum Wetten übrig habt. So kann eine Pleite des Stalles fast in jedem Fall vermieden werden.

Renngewinne
Die größten Einnahmen bieten dabei natürlich die Renngewinne. Dummerweise lässt sich gerade am Anfang des Gestütslebens eher wenig damit verdienen, da man wenig Pferde besitzt und das meistens nicht gleich hochklassige Renner sind.
Trotz allem lässt sich in den Rennen natürlich ordentlich Geld verdienen, so dass ihr auf jeden Fall darauf achten solltet, Eure Pferde austrainiert, regelmäßig und passend zu nennen.
Auch empfiehlt es sich, besonders auf Rennen mit wenig Startern zu achten, damit die Chance auf einen Geldgewinn höher ist.
Wenn Eure Pferde das Potenzial haben, solltet Ihr ebenfalls darauf hinarbeiten, dass diese schnell in höhere Rennklassen aufsteigen, da es dort natürlich mehr Geld zu verdienen gibt.

Sponsoren
Leider lässt sich an den Sponsoren erkennen, dass die First Edition nicht mehr die ganz große Aufmerksamkeit erfährt und es daher wohl nicht allzu gewinnbringend ist, die Pferde zu sponsern.
Trotz allem solltet ihr natürlich einen aussuchen, schließlich gibt es Geld geschenkt.
Es gibt sowohl eine Finanzspritze für 2jährige Pferde als für sieglose 3-10jährige Pferde.
Welcher besser für Euch passt, hängt von Euren Pferden ab. Am Anfang könnte es durchaus besser sein, den Sieglosen-Sponsor zu nehmen.
Später ist der 2jährigen-Sponsor fast immer besser geeignet, denn Sieglose gewinnen ja irgendwann und dann verfällt der Sponsor.
Bei der Laufzeit solltet ihr am besten immer ein Jahr wählen, damit Euch der größte Geldbetrag zur Verfügung steht.

Pferdeverkauf
Mit dem Verkauf von Pferden lässt sich natürlich schnell eine größere Summe verdienen. Trotzdem solltet ihr Eure hoffnungsvollen Pferde lieber für Euch behalten, anstatt sie anderen Ställen zu überlassen. Falls Ihr einmal dringend Geld benötigt, ist ein Kredit oder Wetten immer mehr zu empfehlen als ein gutes Pferd zu verkaufen.
Ein Festhalten an alten oder langsamen Pferden empfiehlt sich aber auf keinen Fall und diese solltet ihr lieber möglichst schnell und teuer loswerden. Zum Einen empfiehlt sich dafür das Forum, aber auch die Annoncen und zur Not der Reiterhof bringen Euch noch gutes Geld.
Vor allem bei künftigen Rentnern ist es meist vorteilhafter, sie zu verkaufen. Mit einem 10jährigen Wallach lässt sich nichts mehr anfangen und auch ein Deckhengst ist bei einem kleinen Stall meistens eher ein Kostenfaktor.
Expertentipp Sterbende Pferde solltet ihr auf keinen Fall einfach so sterben lassen, sondern sie an den Reiterhof verkaufen oder einen Kredit auf sie abschließen.
Diesen Kredit müsst ihr nicht zurückzahlen, achtet nur darauf, dass Euer Stallkonto relativ leer ist, damit er nicht automatisch abgebucht wird. Größere Beträge also lieber auf dem Privatkonto lagern.
Wird das Pferd gepfändet, wird Euch ein "Geisterpferd" zum Rückkauf angeboten, das ihr einfach ablehnt.

Kredite
Wenn ihr spontan einen größeren Geldbetrag braucht, kann sich durchaus auch ein Kredit empfehlen.
Die Zinsen sind relativ niedrig, so dass die regelmäßigen Ausgaben kaum ins Gewicht fallen. Passt nur darauf auf, dass ihr nicht zuviele Kredite habt und Euch die Schulden über den Kopf wachsen.
Nehmt den Kredit am besten nicht auf das teuerste Pferd auf. Wenn die Kreditfrist abläuft und ihr das Geld zum Zurückzahlen nicht habt, könnt ihr so umschulden und erst einmal andere Kredite aufnehmen, um den ersten abzuzahlen.

Rätsel und Gewinnspiele
Auch wenn man in der First Edition nicht auf einen Lottogewinn hoffen darf, lässt sich mit Rätseln und Gewinnspielen ebenfalls Geld einsammeln.
Dafür solltet Ihr das Forum und die Zeitung gut im Auge behalten und sobald Euch ein Wettbewerb gefällt, teilnehmen.
Regelmäßige Gewinnspiele sind zum Beispiel das monatliche VG-Voting, das Trophäen-Tippspiel, Buy and Win und der Ironman.
Neben Geldgewinnen gibt es häufig auch schnelle Pferde und/oder Clubhausrennen zu gewinnen, die ebenfalls sehr nützlich sind.
Auch könnt Ihr so nebenbei eine Menge Spaß haben und Kontakte zur Community pflegen.

Wetten
Das erste Mittel zur Wahl, um den Stall am Anfang zu finanzieren, ist das Wetten. Damit solltet ihr Euch auf jeden Fall regelmäßig und sorgfältig beschäftigen, denn so könnt ihr besonders schnell wachsen.
Auch wenn es etwas schwieriger ist, sich zurechtzufinden, kann man pro Tag gut und gerne fünfstellige Summen gewinnen.
Aus diesem Grund wird es dazu noch ein gesondertes Guide-Thema geben.
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Kazzia
 
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von Anzeige » Di 4. Jun 2019, 12:33

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der beste Weg zum Geldverdienen: Das Wetten

Beitragvon Kazzia » Di 4. Jun 2019, 12:33

Nachdem in den letzten beiden Ausgaben bereits eure Kosten das Thema waren, gehen wir dieses Mal nochmal etwas genauer auf eines der Mittel ein, um euer Konto etwas aufzubessern und versuchen, euch in die Welt des Wettens einzuführen.

Doch gleich vorweg: Die perfekten und 100%igen Wetttipps gibt es nicht, denn das Ganze ist, wie im realen Leben auch, immernoch mehr oder weniger Glück bzw Zufall.
Deshalb seht das hier bitte als eine Hilfe von Spielern und nicht als Gewinnversicherung.

Wo geb ich meine Wetten ab?
Bevor ihr wetten könnt müsst ihr euch Geld vom Stallkonto aufs Privatkonto überweisen, was ihr über euer Büro erledigen könnt. Einfach den Betrag in das Feld vom Stallkonto eingeben, der später auf dem Privatkonto landen soll und schon kann es losgehen.

Den Wettschalter findet ihr dann unter Rennbahn in der linken Spalte. Um gezielte Wetten abzugeben, müsst ihr das jeweilige Rennen (mit mind. 7 Startern) anklicken und euch dort das Pferd/die Pferde aussuchen, auf das bzw auf die ihr tippen möchtet.
Eure bisherigen Wetteinsätze und -Einnahmen findet ihr unter dem Menüpunkt "Wettergebnisse", so dass ihr immer im Auge behalten könnt, wie erfolgreich ihr bisher gewesen seid.
Pro Rennen sind 4 Wetten und ein Gesamteinsatz von max. 5.000 möglich.

Welche Wettarten stehen zur Auswahl?
Sieg: Das gewettete Pferd muss auf Platz 1 laufen.
Platz: Das gewettete Pferd muss auf Platz 1,2 oder 3 laufen.
Sieg/Platz: Das gewettete Pferd kann gewinnen oder platziert sein, bei einem Sieg ist der Gewinn höher.
Platzzwilling: Die zwei gewetteten Pferde müssen beide auf den Plätzen 1-3 landen.
Zweierwette: Die zwei gewetteten Pferde müssen in der getippten Reihenfolge auf Platz 1 und 2 kommen.
Dreierwette: Die drei gewetteten Pferde müssen in der getippten Reihenfolge auf Platz 1, 2 und 3 kommen.



False Friends
Leider gibt es viel zu viele angeblichen Geheimtipps, die von irgendwelchen Spielern immer und immer wieder weitergegeben werden, obwohl sie dem Ganzen Wettgeschehen eher das Genick brechen, anstatt das Ganze zu fördern.

"Wette nur in Rennen, bei denen es maximal 7 oder 8 Starter gibt!"
Einfach nur Blödsinn, sowas zu raten. Grund ist der, dass die Quoten (und damit der eventuelle Gewinn!) dermaßen niedrig sind und somit das Risiko zu setzen und zu verlieren größer ist als die Chance auf einen rentablen Gewinn.
Außerdem finden sich solche Rennen nur selten und man braucht somit auch viel länger, um größere Einnahmen zu erreichen.

"Setze am besten auf Pferd Nr. 1, 3, 5 und 7, damit gewinnt man meistens und das Wetten geht schnell von der Hand."
Jaja "meistens". Was aber, wenn bei diesen Pferden 3-Jährige oder 10-Jährige drunter sind? Oder Pferde, die mit viel zu viel Aufgewicht starten müssen? Dann setzt man lieber sein Geld in den Sand, als vorher logisch zu denken, auf wen man denn setzten könnte, oder wie? Absoluter Schwachsinn, sowas zu verbreiten.

"Listen- und Grupperennen sind zu schwer zum Wetten, besser bei niedrigen Klassen bleiben "
Auch hier, genauso falsch. Bei richtigem Anschauen der Pferde können das mit die leichtesten Rennen sein. In den unteren Ausgleichsrennen (IV und III) laufen viele schwer einschätzbare Pferde mit und auch die 3-Jährigen Regel gilt (fast) nicht.
In Agl. II beispielsweise sammeln sich die meisten Pferde, die großteils auf gleichem Niveau sind, was auch das Finden des möglichen Siegers erschwert. In Liste - und Grupperennen erkennt man meist recht schnell, wer sich gut in den oberen Klassen schlägt und wer nicht.


Wetten zu erklären ist eigentlich fast unmöglich. Wie bereits gesagt gibt es keinen richtigen und falschen Weg, keine 100%ige Versicherung und x-Möglichkeiten.
Deswegen hier einmal zwei Wege, die schon mehrfach zum Erfolg geführt haben.


Bird:
Die beste Trefferquote hatte ich bei Rennen ab Ausgleich II aufwärts, wieso weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht spielte bei mir hier der Zufalls - und Glücksfaktor mit rein - wer weiß ;)
Ich gehöre übrigens auch zu den Spielern, die alle Rennen gewettet haben, egal wie hoch oder niedrig die Starterzahlen waren. Vorteil hierbei ist, dass bei mehr Startern natürlich bessere Quotenverteilung herrscht (wenn sie denn mal gewettet werden...) und es somit auch mehr Geld bei einem Wetttreffer rausspringt, als "Nachteil" kann man ggf die leicht erhöhte Schwierigkeit beim Aussuchen der Pferde sehen.

Die (in meinen Augen) sicherste Gewinnchancen liegen bei Platz- bzw. Sieg/PlatzWetten. Ich persönlich schließe generell weder Zweier- noch Dreierwetten ab, einfach aus dem Grund, da es unheimlich schwierig ist, wirklich auf den Punkt genau vorauszusagen, wie die Pferde in den jeweiligen Rennen genau einlaufen.
Deshalb lieber auf Nummer sichergehen und eine einfachere Wettart wählen.

Was den Einsatz betrifft, ist man natürlich flexibel, ich habe meistens 1250 pro Wette genommen und vier Wetten pro Rennen abgeschlossen, so dass ich in den Rennen den maximal möglichen Einsatz gesetzt habe. Niedrigere Einsätze sind allerdings zum Ausprobieren und Rantasten keinesfalls verkehrt, im Gegenteil: Schließlich kann jeder erstmal für sich selbst testen, wie gut das Wetten funktioniert und ob sich das Konto wirklich gewinnbringend verändert.

Beim Auswählen der Pferde gab es für mich hauptsächlich 3-4 Kriterien: Einerseits natürlich das Gewicht der Pferde in den Ausgleichsrennen; es sollte jedem Einleuchten, dass ein Pferd mit wenig Gewicht Vorteile dem Pferd gegenüber hat, das mehr zu tragen hat.
Zweiter Faktor war für mich die bisherige Rennleistung des Pferdes. Diese ist natürlich vor allem ab Mitte des Jahres besonders gut zu erkennen. Hat das Pferd noch nicht großartig was gewonnen, lässt sich schnell darauf schließen, dass es entweder nicht schnell/gut genug ist, um mit der Konkurrenz mitzuhalten oder es einen anderen Grund (unpassendes Nennen, zu viel Gewicht etc) gibt, wieso es bisher erfolglos gestartet ist. Das lässt sich aber bei Interesse mit einem Blick auf seine bisherige Leistung leicht herausfinden...
Wer sich an die Liste - und Grupperennen rantraut, dem kann ich nur empfehlen, neben der Rennleistung auf die Lieblingskombination von Boden und Distanz des Pferdes zu achten - sprich: zu Schauen, wie passend das Pferd wirklich vom Besitzer genannt wurde. Gerade in diesen Rennen haben Pferde Vorteile, die möglichst passend Rennen gehen. Also ruhig mal einen Blick in die offene Box des Pferdes werfen.
Für alle, die noch eine Nummer sicherer gehen möchten und sich wirklich Zeit nehmen fürs Wetten, hier noch etwas, was auch ich eine Zeit lang gemacht habe: Wetterfrosch spielen. Vor allem im Sommer kann das helfen, denn da Juli/August die Böden in (fast) jedem Rennen austrocknen und somit wechseln, kann man sich die Pferde und ihre Rennen unter "Leistung" genauer anschauen und überprüfen, ob das Pferd einen härteren oder weicheren Boden bevorzugt. Beherrscht das Pferd einen getrockneteren Boden ebenfalls, kann dies natürlich ein Vorteil gegenüber Pferden sein, die auf härterem Grund bisher versagt haben. Diese Methode lohnt sich vor allem in höheren Klassen ab Liste, da hier ja der Gewichtsfaktor dank Einheitskilos wegfällt.


Meine Ergebnisse:
Wetteinsätze gesamt 7.103.653,00

Wetterlöse gesamt 10.111.283,01

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Ariane
Meine Wettmethode ist gänzlich unterschiedlich zu Birds, denn sie richtet sich hauptsächlich nach den Quoten. Auch sie kann aber zum Erfolg führen.

Zunächst kurz dazu, wie sich die unterschiedlichen Quoten ergeben.
Den höchsten Gewinn kann man mit der höchsten Quote erzielen, n.g. ist dabei sozusagen das höchste, denn das heißt, dass noch niemand auf dieses Pferd gesetzt hat. Was nicht zwingend heißen muss, dass es keine Siegchancen hat.
Richtig hohe Quoten und Gewinne werden dann möglich, wenn viele Spieler viel Geld in einem Rennen einsetzen, denn dadurch ist der "Pott" gut gefüllt.

Nun zu meiner Methode, ich versuche, wirklich alle Rennen zu wetten, außer wenn wirklich niemand anders gesetzt hat. Ich halte überhaupt nichts davon, sich nur auf die kleinen Rennen zu konzentrieren, denn größere Gewinne sind hier kaum möglich.
Wenn man auf die Quoten guckt, sollte man relativ kurz vor dem Rennstart wetten, damit sich nicht mehr viel ändert.

Die häufigste Wettart ist bei mir Sieg/Platz, aber gelegentlich lohnt sich auch Platz oder mal ein Platzzwilling, gerade wenn in einem Rennen ein eindeutiger Favorit zu erkennen ist.

Bevor ich meinen Einsatz abgebe, schaue ich mir zuerst die Quoten an. Unter 10 wette ich meist gar nicht mehr und am liebsten ist mir n.g. oder eine Quote über 100.
Dann versuche ich die Siegchancen der Pferde einzuschätzen, ein 3jähriges mit hohem Gewicht kann noch so eine tolle Quote haben, die Siegchancen liegen meist bei null. Das gleiche gilt für Pferde mit massivem Übergewicht oder 10jährigen. Hier setze ich auch bei der besten Quote nicht.

Ansonsten lohnt es sich aber häufig auf Pferde zu setzen, die einige Kg Aufgewicht dabeihaben und gerade in Agl III auch mal auf 3jährige.
Ab Liste mache ich es mir meist einfach und setze einfach relativ blind auf die höchsten Quoten.

Wenn man versucht, durch Quotenwetten Geld zu verdienen, muss man bedenken, dass auch der eigene Einsatz die Quoten verändert. Daher setze ich meistens um die 250 Taler, so verfälscht man die Quoten kaum und der Gewinn fällt noch relativ hoch aus.

Viele Spieler wagen es nicht, auf hohe Quoten oder nicht gesetzte Pferde zu wetten, weil sie meinen, dass diese auf keinen Fall gewinnen werden. Dies ist aber nicht ganz richtig, gerade durch die letzten Zuchtveränderungen können zb Pferde mit mehr Aufgewicht einen Überraschungssieg einfahren.
Ziemlich sicher sogar wird man mit dieser Methode mehr Fehlversuche haben, allerdings bei Erfolg auch erheblich mehr Gewinn, so dass mehrere Gewinne mit kleinen Quoten mühelos ausgeglichen werden können.
Zudem bedingt es auch niedrige Einsätze, so dass ein Verlust nicht so schlimm ist und sich die Methode auch gut zum Ausprobieren oder bei kleinem Konto eignet.


Hier noch meine Ergebnisse:
Wetteinsätze gesamt 516.732,00
Wetterlöse gesamt 2.288.964,34



Summa Summarum lässt sich sagen, dass wir beide über Wochen verschiedene Wege getestet und unsere "Strategien" verglichen haben. Ergebnis war im Großen und Ganzen als Endergebnis gleich. Ariane hatte eine bessere Quote wie man sieht, ich dafür insgesamt in der Zeit mehr Gewinn, zumal es auch aufs Tagesglück ankam.
Auf jeden Fall sollte man selbst etwas ausprobieren und keinesfalls aufgeben, mit der Zeit und verschiedenen Beobachtungen kommt man eigentlich immer zum Erfolg und kann gut und gerne mehrere 10.000 pro Tag gewinnen.
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